Newsletter vom 30. Oktober 2015

Es gibt einen neuen Vorsitzenden – Bewährtes bleibt, Neues kommt

Am 28.10.15 wurde Frau Dr.-Ing. Martyna Voß zur Vorsitzenden des Fördervereins örtlicher Unternehmer im Rahmen einer außerordentlichen Mitglieder- und Wahlversammlung einstimmig gewählt.

Ich freue mich auf diese Aufgabe und möchte in die Fußstapfen von Herrn Tille treten, aber auch Neues wagen.

Seit acht Jahren begleite ich den Unternehmenspool des Fördervereins im Rahmen der VDGN-Zertifizierung. Hier habe ich den Förderverein als unabhängigen und überregionalen Vertreter der kleinen und mittleren Unternehmen kennengelernt, der auf einmalige Art und Weise die Interessen der Handwerksfirmen mit den Interessen der VDGN-Mitglieder verknüpft.

Herrn Tille, dem langjährigen Vorsitzenden des Fördervereins, gebührt große Anerkennung für sein außerordentliches Engagement. Unter seinem Vorsitz hat sich der Verein einen bekannten Namen gemacht und ist eine feste Größe im VDGN.

Seit 2011 unterstützt Herr Schönfelder die Aktivitäten im Verein und Unternehmenspool. Er hat sich gut in das Geschäft eingearbeitet und steht für stabile Prozesse und Abläufe im Verein.

Tradition und Bewährtes möchten wir bewahren. Doch es wird auch Neues geben. Das Thema „Leben, Wohnen und Pflege im Alter“ wurde von Herrn Beleites, Vizepräsident m.b.G. im VDGN, auf die Tagesordnung gesetzt und wird die Arbeit des VDGN und seiner Mitgliedsvereine in den nächsten Jahren prägen und inspirieren.

Das Durchschnittsalter der Mitglieder im VDGN beträgt 65 Jahre. Wie bekommen beinahe täglich Anrufe von über 80-Jährigen, die im Eigenheim wohnen bleiben wollen trotz Behinderung und Pflegebedürftigkeit.

 Hier wird es für den Förderverein ganz konkret. Wir brauchen ein spezielles Angebot:
  • für die Schaffung von Barrierefreiheit in der Wohnung
  • für Erleichterungen im Alltag durch technische Unterstützung
  • für die Beratung zu Rechtsfragen und zur finanziellen Absicherung
  • für Gartenpflege und Hilfe im Haushalt
  • ja auch für die Betreuung und Begleitung im Alltag und in der Freizeit.

Die Anforderungen sind komplex, vielschichtig und immer individuell. Dem sollten wir im Förderverein Rechnung tragen. Hier tut sich ein weites Betätigungsfeld auf, das das Potenzial für zusätzliche Arbeit und Wachstum in den nächsten Jahrzehnten hat.

Voraussetzung ist, dass das zu entwickelnde Angebot für das „Leben, Wohnen und Pflege im Alter“ von vielen Mitgliedern getragen, aufeinander abgestimmt und verzahnt wird. Hier gibt es erste Überlegungen und Gespräche, wie wir dahin kommen können. Doch jetzt sind Sie erst einmal gefragt.

Welche speziellen Angebote möchte Ihre Firma zum Thema „Leben, Wohnen und Pflege im Alter“ einbringen?

Welche neuen Beratungsfelder sind aus Ihrer Erfahrung heraus notwendig? Welche speziellen Dienstleistungen und Produkte sehen Sie im Fokus?

Hier möchten wir uns mit Ihnen austauschen und werden Sie in den nächsten Wochen direkt dazu ansprechen. Grundlage wird der beigefügte Fragebogen sein, den Sie uns gern vorab ausgefüllt zurück senden können.

Es ist ein weites Feld, und alles ist im Fluss. Mit den Ansprüchen steigen die Herausforderungen. Dessen sind wir uns bewusst. Für uns ist der „Nachlass“ von Herrn Tille Anspruch und Ansporn zugleich, uns mit ganzer Kraft für die weitere Entwicklung des Fördervereins einzusetzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und ein gutes Gelingen im Team.

Dr. Martyna Voß